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Als Beispiel für die Fächer Mathematik und Physik
er Grundgedanke des Lehrplans für die Oberstufe ist, den Schüler mit bestimmten Inhalten des Lehrstoffes erst dann zu konfrontieren, wenn diesen Inhalten ein innerer Reifegrad des Schülers entspricht.
So kann es sein, dass manche Inhalte der Mathematik später gebracht werden als an der Staatsschule, dafür aber sehr intensiv. Ein Beispiel dafür ist die Differential- und Integralrechnung, die über graphische Darstellungen von Funktionen in Klasse 11 angelegt, in Klasse 12 dann ausführlich behandelt wird.
Der Stoff wird dabei allerdings nicht stur durchgepaukt: In der 9. Klasse führen SchülerInnen Würfelschnitte räumlich rein konstruktiv durch und das Feldmesspraktikum in Klasse 11 vermittelt die Inhalte der Trigonometrie in einer Form, die Anwendungsmöglichkeiten für das Gelernte bietet. Komplexe mathematische Zusammenhänge wie die Vektorrechnung werden erst in der 12. Klasse vermittelt, da sich die SchülerInnen nun leichter tun, diese Denkarten nicht nur anzuwenden, sondern zu begreifen.
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